| Beschreibung |
Auch wenn die letzte Zeche bereits 1973 geschlossen wurde, so ist Bochum noch immer Industriestadt. Drei Opelwerke, ThysenKrupp und BP sind hier u.a. ansäßig. Reichlich Auswahl also für Studnetenjobs und Praktika. Die über 30.0000 Bochumer Studenten teilen sich auf sieben Hochschulen auf. Am bekanntesten ist die Ruhr-Universität Bochum (RUB), die größte Campus-Universität in ganz Deutschland. Gefragt sind auch die Studienplätze der Schauspielschule Bochum und der Technische Fachhochschule Georg Agricola, der ehemaligen Fachhochschule für Bergbau.
Vom Bergbau zeugen ausserhalb der Stadt sechs Ruhrstauseen. Einer von ihnen, der Kemnader See, ist als Erholungsgebiet besonders attraktiv. Hierher locken u.a. eine Beachvolleyballhalle, ein Golfplatz, ein Segelhafen, ein Wasserschloss und eine Burg. Im flachhügeligen, ländlichen Umland der Stadt könnte man fast vergessen, dass man sich im Zentrum des Ruhrgebiets befindet.
Kein Semester in Bochum ohne einen Besuch der Jahrhunderthalle. Sie ist die Attraktion des Ruhrpotts auf der Route der Industriekultur und beherbergt neben der RuhrTriennale ganzjährig weitere Festivals. Wenn dort einmal nichts spannendes angekündigt sein sollte, kann man sich den Abend in einer der 20 Theater und Bühnen der Stadt, egal ob Schauspielhaus im alten Varieté oder Musical ("Starlight Express"). Oder man geht in eines der zwöf Museen der Stadt. Ein Klassiker ist das Deutsche Bergbaumuseum mit Schaubergwerk, dessen beleuchteter Förderturm das Bochumer Wahrzeichen geworden ist.
Das berüchtigte Bermudadreieck ist mit 60 Bars, Clubs und Restaurants das wichtigste Kneipenzentrum des Ruhrgebiets. Über drei Millionen Gäste besuchen die Kneipenmeile pro Jahr. Im Sommer kommen bis zu 30.000 Gäste pro Abend, bei großen Ereignissen wie dem Musikfestival Bochum Total, das jährlich am ersten Wochenende der nordrhein-westfälischen Sommerferien stattfindet, kommen bis zu 400.000 Besucher pro Abend. |