| Beschreibung |
Inhalte des Tiermedizinstudiums sind nicht schwer zu erraten. Es geht natürlich um die Erforschung, Erkennung, Behandlung und Vorbeugung von Tierkrankheiten. Doch auch der Mensch wird nicht außer Acht gelassen, schließlich können von tierischen Lebensmitteln oder übertragbaren Krankheiten der Tiere auch große Gefahren für Menschen ausgehen, die Tiermediziner rechtzeitig erkennen und verhindern müssen.
Das Studium gliedert sich in ein Vorklinikum von vier Semestern, in denen die naturwissenschaftliche Basis gelegt wird, aber auch in Embryologie und Tierzucht finden Vorlesungen und Praktika statt. Im anschließenden klinischen Studium stehen tierbezogene Fächer, wie z.B. Tierhaltung, Tierseuchenbekämpfung, Geflügelkrankheiten im Vordergrund sowie medizinischer Unterricht in Pathologie, Chirurgie und Anatomie. Zudem müssen die Studenten während des Studiums mehrere Pflichtpraktika absolvieren, u.a. in der Landwirtschaft, in einer Tierarztpraxis und in den Bereichen Hygienekontrolle sowie Schlachttieruntersuchung.
Studenten der Tiermedizin im Berufsleben Die meisten Tierärzte arbeiten selbstständig oder im Rahmen einer Praxisassistenz hauptsächlich in Klein- und Großtierpraxen. Außerdem bieten sich Beschaftigungsmöglichkeiten in Tierkliniken, im amtstierärztlichen Dienst (z.B. Futtermittelüberwachung) sowie in der Pharmaindustrie. |