| Beschreibung |
Die Textiltechnik befasst sich mit der Verarbeitung von Naturfasern und Chemiefasern zu Garnen und Textilien. Das Färben und Veredeln gehört ebenfalls zu den Studieninhalten. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Bekleidungstechnik auf die Produktion von Kleidung, Heimtextilien und technischen Textilien. Bei beiden Studienfächern steht die industrielle Produktion im Vordergrund, dies unterscheidet die Bekleidungstechnik bspw. vom Modedesign. Kontrolle und Optimierung von Qualität, Material, Farbe, Muster und Form spielt natürlich auch bei der Textiltechnik bzw. bei der Bekleidungstechnik eine entscheidene Rolle.
Die akademische Ausbildung in diesem Studienfach findet vornehmlich an Fachhochschulen statt. Je nach Vorbildung wird ein mitunter mehrwöchiges Vorpraktikum verlangt. Die Regelstudienzeit liegt bei acht Semestern, von denen ein oder zwei Semester als Praxissemester konzipiert sind. Gelehrt werden verschiedene allgemeine und fachspezifiscche Fachgebiete. Dazu zählen etwa technisches Zeichnen, Textilchemie, textile Rohstoffe, Textilerzeugung und -veredelung, Mechanik, Wärmelehre, Klimatechnik. Bei der Wahl der Studienschwerpunkte können die Studenten der Textiltechnik und der Bekleidungstechnik wählen zwischen Veredelungstechnik, Textilgestaltung, Produktmanagement, Bekleidungsgestaltung, Betriebswirtschaft und Qualitätsmanagement u.a.
Arbeiten in der Textiltechnik oder Bekleidungstechnik Absolventen dieser Studienfächer sind meist in der Bekleidungsindustrie, in der Textilindustrie oder in der Chemiefaserindustrie tätig. Sie sind zuständig für die Entwicklung und Fertigung sowie für Organisation und Qualitätskontrolle. Mitunter weden sie auch mit Aufgaben im Vertrieb oder im Einkauf betraut. |