| Beschreibung |
Als Sozialpädagoge ist man immer auch ein bisschen Psychologe. So lernt man im Sozialpädagogikstudium, Menschen zur Reflexion mit ihrer problematischen psychosozialen Situation anzuregen und sie bei der selbstständigen Lösung ihrer Probleme persönlich und materiell zu unterstützen. Die Studenten müssen am Ende mit dem Angebot alternativer Bildungs- und Erziehungsmaßnahmen vertraut und in der Lage sein, eventuelle soziale Notlagen frühzeitig zu erkennen bzw. ihnen vorzubeugen.
Angeboten wird der Studiengang hauptsächlich an Fachhochschulen, oft auch unter der Bezeichnung Sozialwesen, um die ursprünglich getrennten Studiengänge Sozialpädagogik und Sozialarbeit zusammenzulegen. Weitere verwandte Richtungen sind die Sonderpädagogik und Heilpädagogik.
Einsatzmöglichkeiten nach dem Sozialpädagogikstudium Die frisch gebackenen Sozialarbeiter und Sozialpädagogen finden ihre Jobs u.a. bei öffentlichen Trägern, also bei Gemeinden, Städten, Regierungsbezirken, sowie außerdem bei Wohlfahrts- und Jugendverbänden oder gemeinnützigen Stiftungen. Viele Arbeitsplätze bietet zudem der Bereich der Strafrechtspflege, Familien- und Sozialhilfe. Hier arbeiten Sozialarbeiter in Heimen und Selbsthilfegruppen, in Beratungsstellen oder bei sozialpsychatrischen Diensten. |