| Beschreibung |
Als philologische Wissenschaft hat es die Romanistik mit allen Sprachen zu tun, die aus dem Latein hervorgegangen sind. Als romanische Sprachen gelten somit Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und Rumänisch. Während die ursprüngliche Beschäftigung noch alle Sprachen umfasste und somit ganzheitlich vorging, hat die Spezialisierung in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass nur noch die einzelnen romanischen Sprachen zum Gegenstand des Studiums wurden. Heutzutage kann man sich auf eine oder zwei Sprachen festlegen, in die man sich während des Studiums vertieft. Allerdings wird noch auf wenigen deutschen Universitäten die Romanistik als ganzheitliches Fach in klassischer Tradition angeboten.
Der Inhalt des Studiums enthält drei Kernbereiche, welche Literatur, Sprach- und Kulturwissenschaft umfassen. Zum Grundstudium gehört der Erwerb der jeweiligen Sprachen und der Kenntnisse über die kulturellen Eigentümlichkeiten, wozu Geschichte, Politik, Literatur und Geschichte gehört. Im Hauptstudium erfolgt schließlich die Spzialisierung im einen der drei Kernbereiche oder sogar in einer der romanischen Sprachen.
Berufsmöglichkeiten für Romanisten Wie für alle Geisteswissenschaftler ist das Bildungswesen ein klassischer Ort, wo der Romanist seinen Arbeitsgeber findet. Neben dem Lehrerberuf hat er darüber hinaus die Möglichkeit, bei Verlagen als Übersetzer von Büchern oder als Lektor zu arbeiten. Große Unternehmen stellen Romanisten ein, wenn sie in europäischen Ländern, wo romanische Sprachen gesprochen werden, wirtschaftlich tätig sind. Bei ihnen können Romanisten entweder das Personal auf den Erwerb der Sprache hin unterrichten oder, wenn sie zusätzlich eine wirtschaftliche Ausbildung hinter sich haben, in diversen Projekten eingesetzt werden. |