| Beschreibung |
Die Fotografie versteht sich als eine Kunstdisziplin, die sich mit der Beziehung zwischen Form und Inhalt befasst. In Ihrem Dienst steht die fotografische Technik, die als Mittel für eine Aussage in Form eines Bildes dient. Weil das Bild durch das Medium des Fotoapparates erzeugt wird, steht die Fotografie als Studiengang allen Disziplinen nahe, die sowohl zu Print- als auch elektronischen Medien eine Beziehung aufweisen. Als Nachbarn gelten des Weiteren Studiengänge, welche die Kunst zum Gegenstand haben. Dazu gehören die Bildhauerei, Malerei, Kunstgeschichte, Grafik- als auch Druckkunst.
Das Fotografiestudium ist eine künstlerische Ausbildung, die sehr praxisnah ist und vom Studenten ein hohes Maß an Kreativität verlangt. In einem ständigen Produktionsprozess, soll er lernen, mit Ideen konstruktiv umzugehen und gute von schlechten zu trennen. Das setzt voraus, dass die Funktionsweise und Wirkung des Mediums studiert werden sowie eine Auseinandersetzung mit dem stattfindet, was Kunst ist und was sie leistet. Das Studium hat eine persönliche Entwicklung zum Ziel, die in einer individuellen Künstlerpersönlichkeit mit eigener Haltung und Bildersprache mündet.
Berufsperspektiven für Fotografen Ein Fotografiestudium bietet nicht nur die Möglichkeit, als freischaffender Künstler zu arbeiten, sondern auch für Werbeagenturen zu arbeiten. Design- und Modeagenturen stellen Fotografen ein, um ihre Produkte möglichst wirkungsvoll darzustellen. Im Einzelhandel verdienen Fotografen ihren Lebensunterhalt durch Herstellung von Porträt, Klassen- oder Hochzeitfotos. Fernsehsender und Zeitungen stellen Fotografen deswegen ein, damit diese für sie entweder Reportagen in Form von Bildern produzieren oder Ereignisse festhalten. |