| Beschreibung |
Der Wald in seiner Beschaffenheit steht im Vordergrund der Forstwissenschaft. Die Fragen, die sie an den Wald stellt, zielen auf die Erkenntnis, inwiefern er für menschliche Bedürfnisse nutzbar gemacht werden kann. In diesem Zusammenhang steht jedoch nicht nur der wirtschaftliche Nutzen, sondern auch die Bedeutung des Waldes für die Umwelt und das Klima. Naturwissenschaften sind deshalb Disziplinen, die sich an die Forstwissenschaft anlehnen. Aber auch Jura, Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und die Ökologie können als Nachbarfächer angesehen werden.
Im Laufe des Studiums wird der angehende Forstwissenschaftler viel Zeit im Wald verbringen und ihn auf seine Beschaffenheit ergründen. Neben der praktischen Tätigkeit, die im Studium obligatorisch ist, beläuft sich der theoretische Teil auf die Konfrontation mit Fragen, die den tropischen Regenwald als auch das Ökosystem des Waldes betreffen. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiums bringt es mit sich, dass man am Ende über ein breites Wissen bezüglich Verwaltung und Recht als auch über kaufmännische Fähigkeiten verfügt.
Berufsmöglichkeiten für Forstwissenschaftler Traditionsgemäß arbeiten Forstwissenschaftler in Revierförstereien, Forstämtern oder in der Landesforstverwaltung. Sie sind als Berater in Ministerien und Regierungen tätig oder verdingen sich in Ämtern, Behörden und Anstalten, wo es um Umwelt und Naturschutz geht. In der privaten Wirtschaft werden sie zum Beispiel in der Holzindustrie oder bei Unternehmensberatungen gebraucht, finden aber auch einen Arbeitsplatz bei botanischen Gärten oder Naturparks. |