| Beschreibung |
Im Mittelpunkt der Erziehungswissenschaft stehen Fragen, wie der Einzelne den Weg zu einem selbständigen und verantwortungsvollen Individuum in der Gesellschaft und Gemeinschaft bestreitet. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen bringt es mit sich, dass man sich übergreifend in andere Wissenschaften hineinarbeitet, die den Menschen zum Untersuchungsgegenstand haben. Wichtige Hilfswissenschaften sind daher Psychologie, Soziologie, Anthropologie, aber auch Biologie.
Um Menschen erziehen und ihnen in Bezug auf ihre Entwicklung helfen zu können, muss man selber Lebenserfahrung und Bildung mitbringen. Deshalb wird sich der Erziehungswissenschaftler mit den verschiedensten Kulturbereichen auseinandersetzen müssen. Er wird aber darüber hinaus in der Kommunikation und im Umgang mit Menschen ausgebildet. An manchen Universitäten gehören Praktika zum Inhalt des Studiums, die den Studenten auf seine spätere Tätigkeit vorbereiten sollen.
Berufschancen für Eziehungswissenschaftler Der Erziehungswissenschaftler wird nach dem Studium dort gebraucht, wo es um Bildung und Erziehung geht. Diese Bereiche können sowohl die Jugendarbeit als auch Bildungsforschung sein. Vor allem finden Erziehungswissenschaftler einen Arbeitsplatz in Institutionen wie Kirchen, Gewerkschaften und Parteien, Kindergärten, Seniorenheimen oder Jugendzentren. Möglichkeiten für die Ausübung der erworbenen Fähigkeiten bieten sich zusätzlich bei Beratungseinrichtungen oder bei Unternehmen, die ihrem Personal ein Training in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen anbieten. |