| Beschreibung |
Das Studium der Biochemie verbindet das synthetische und analytische Vorgehen der Chemie mit dem beobachtenden und beschreibenden Handeln der Biologie. Dabei benötigt man als Student die Fähigkeiten zum analytisch-chemischen Arbeiten, ein Verständnis für komplexe und komplizierte biologische Zusammenhänge sowie die Fähigkeit zur Analyse physikalischer Verfahren und mathematischer Auswertungen. Experimentelles Methodeninventar gehört dabei zum Handwerkszeug des Biochemikers.
Nicht an allen Hochschulen wird Biochemie als eigenständiges Studienfach angeboten, oft ist es auch als Schwerpunktfach eingebettet in das Chemie- oder Biologiestudium. Wie bei anderen naturwissenschaftlichen Studiengängen auch gehört zum Grundstudium der Biochemie neben Biologie und Chemie ganz selbstverständlich auch Mathematik, Physik sowie Informatik.
Einsatzfelder nach dem Biochemie-Studium Grundsätzlich haben Biochemiker gute Berufsaussichten, da der Bedarf in Zukunft noch steigen wird. Beispielsweise werden sie in der chemischen Industrie in den Bereichen Produktion, Forschung und Qualitätsüberwachung eingesetzt oder kommen an staatlichen Untersuchungs- und Aufsichtsbehörden sowie an Forschungs- und Lehranstalten unter. Und nach der Promotion (die Promotionsrate liegt in der Biochemie bei 90%) ist auch der Weg in die pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie frei. |